Gesetzliche Grundlagen für die Leistungsbeurteilung

 

 

Sehr gut

Gut

Befriedigend

Genügend

Nicht genügend

a) Erfassung und Anwendung des Lehrstoffes

 

b) Durchführung

der Aufgaben

Anforderungen

werden in weit

über das

Wesentliche

hinausgehendem Ausmaß erfüllt

Anforderungen

werden in über

das Wesentliche hinausgehendem Ausmaß erfüllt

Anforderungen werden in den wesentlichen  Bereichen zur Gänze erfüllt.

Anforderungen werden in den wesentlichen Bereichen überwiegend erfüllt.

Anforderungen

werden nicht

einmal in den

wesentlichen

Bereichen erfüllt.

c) Eigenständigkeit

muss deutlich vorliegen

merkliche

Ansätze

Mängel bei b)

werden durch

merkliche

Ansätze

ausgeglichen

 

 

d) selbständige Anwendung des

Wissens und

Könnens

muss vorliegen

bei entsprechen-

der Anleitung

 

 

 

Die Leistungsbeurteilung in einem Unterrichtsgegenstand setzt sich zusammen aus:

-         Leistungen und Selbständigkeit bei der Erarbeitung des Lehrstoffes

-         Konstruktiver Mitarbeit

-         Sorgfalt und Genauigkeit der Arbeiten

-         Mündlichen und schriftlichen Lernzielkontrollen

-         Hausübungen

-         Erreichen der im Kompetenzkatalog der jeweiligen Klasse angeführten Kompetenzen in den einzelnen Unterrichtsfächern

-         Schularbeiten

 

Leistungsbewertung Grundstufe 1 (1.und 2.Schst.)

Das Klassenforum stimmt über die Art der Semester-und Jahresinformation ab:

-         Beurteilung mit Noten

-         Schriftliche Lernfortschrittsdokumentation

-         Pensenbuch (Kompetenzkatalog mit Dokumentation der erreichten Kompetenzen)

-         Direkte kommentierte Leistungsvorlage ( 30-minütige Beurteilungsgespräche der Schulpartner (Lehrer-Eltern-Schüler), bei denen die Schüler ihr Können und Talent zeigen und Lehrer mögliche Lernziele und Fördermaßnahmen aufzeigen.

Begleitende zur Semester- und Jahresinformation finden KEL-Gespräche (Kind-Eltern-LehrerIn-Gespräche) statt. Das KEL-Gespräch ist ein Gespräch zur Lern-und Entwicklungssituation des Kindes. Es wird von der Lehrperson zusammen mit dem Kind und den Erziehungsberechtigten geführt und fokussiert auf das bisher Erreichte und die erbrachten Leistungen, um daraus gemeinsam die nächsten Lernschritte zu beschreiben. Grundlage des Gesprächs bildet die geführte Form der alternativen Leistungsbewertung. Die Persönlichkeitsentwicklung und das Verhalten in der Gemeinschaft werden ebenfalls erörtert. Über die KEL-Gespräche ist ein Protokoll zu führen. (BMB-Leitfaden Nr.2.1: "Alternative Leistungsbewertung in der Grundschule - Teil 1 - KEL-Gespräche")

Auf der Grundstufe 2 (3.und 4.Schst.) erfolgt die Bewertung mit Noten.

 

Schularbeiten

§ 7. (1) Schularbeiten sind im Lehrplan vorgesehene schriftliche Arbeiten zum Zwecke der Leistungsfeststellung in der Dauer von einer Unterrichtsstunde, sofern im Lehrplan nicht anderes bestimmt ist.

(2) Die Anzahl der Schularbeiten und gegebenenfalls auch deren Aufteilung im Unterrichtsjahr wird durch den Lehrplan festgelegt. 

Ein Schüler, der in einem Unterrichtsgegenstand mehr als die Hälfte der Schularbeiten im Semester versäumt hat, hat eine Schularbeit nachzuholen.

Im ersten Semester sind spätestens vier Wochen nach Schulbeginn, im zweiten Semester spätestens zwei Wochen nach Semesterbeginn die Schularbeitstermine bekannt zu geben (Kenntnisnahme durch die Erziehungsberechtigten). Die Termine sind im Klassenbuch zu vermerken.

Lehrstoffgebiete
Die bei einer Schularbeit zu prüfenden Lehrstoffgebiete sind den Schüler/innen mindestens eine Woche vor einer Schularbeit bekannt zu geben.
Der in den letzten beiden Unterrichtsstunden des betreffenden Unterrichtsgegenstandes vor einer Schularbeit behandelte neue Lehrstoff darf nicht Gegenstand der Schularbeit
sein.
Es ist verboten
• eine Schularbeit am Tag nach mindestens drei aufeinander folgenden schulfreien Tagen oder nach mehrtägigen Schulveranstaltungen bzw. mehrtägigen schulbezogenen Veranstaltungen,
• zwei Schularbeiten an einem Tag,
• mehr als zwei Schularbeiten innerhalb von einer Woche,
• eine Schularbeit ab der 5. Einheit durchzuführen.
Rückgabe von Schularbeiten
Die Schularbeitshefte sind innerhalb einer Woche korrigiert und beurteilt den Schüler/innen zurückzugeben. In begründeten Fällen kann der Schulleiter/die
Schulleiterin eine Fristerstreckung um höchstens eine Woche bewilligen.
Aufbewahrungsfrist
Die Schularbeitshefte sind nach Ablauf des Schuljahres 1 Jahr aufzubewahren.


• Vorgetäuschte Leistungen sind nicht zu beurteilen. Unerlaubte Hilfsmittel, deren sich die Schüler/innen bedienen könnten, sind abzunehmen und nach durchgeführter Leistungsfeststellung zurück zu geben.